21.02.2012
Kulinarische Vielfalt im Urlaubsland: Ein heikles Thema
Jedes Jahr das gleiche Problem. Die Reise für den Urlaub steht an. Um sich vollends auf das zumeist zweiwöchige Abenteuer einzulassen, wollen die Reisenden so viel Land wie möglich in sich aufsaugen. Das heißt dann natürlich auch die nationalen Essensgewohnheiten des Gastgeberlandes auszuprobieren, um so auch an dieser Front seinen Horizont zu erweitern. Alsbald kann die vermeintlich kulinarische Vielfalt jedoch zum Alptraum werden. Das Problem: Keimherde kann man weder sehen, riechen noch schmecken.
Oft genug liegt es am Trinkwasser
Ist der Magen erst einmal verstimmt, kann der Urlaub schon vorbei sein, bevor er so richtig begonnen hat. Krämpfe, Diarrhoe, geschundene Urlauber wissen, wie schwer eine ernsthafte Lebensmittelvergiftung wiegt. Dabei ist oftmals gar nicht das Essen Schuld an der Misere. Besonders Inselgruppen wie die Kanaren oder Malta kämpfen müssen sich ernsthafte Gedanken über die Trinkwasserversorgung von Einheimischen und Urlaubern machen. Bisweilen ist das, was aus den Wasserhähnen der Hotelbäder kommt, aufbereitetes Meerwasser. Also alles andere als trinkbar. Die sogenannten Coli-Bakterien, die für die Probleme in der Magengegend sorgen, lauern jedoch auch an der Hotelbar auf die Urlauber. Oft hängt das mit mangelnden hygienischen Standards in den Küchen der Restaurants zusammen. Ist so ein Bakterium erst einmal im eigenen Kreislauf, heißt es Ruhe bewahren.
Sicherheitshinweise beachten und die Reiseapotheke abstimmen
Wichtig ist, dass bereits vor einer jeden Reise klar ist, dass sich die kulinarische Vielfalt eines Landes schnell ins Gegenteil verwandeln kann. Deshalb ist es ratsam, sogenannte Kohle Tabletten in die Reiseapotheke aufzunehmen. Mit ihnen gelingt eine recht wirksame und vor allem schnelle Eindämmung der Probleme. Des Weiteren lohnt ein Blick in die Infobroschüren der jeweiligen Hotels. So wird schnell klar, ob das Wasser aus den Hähnen in Bad und Küche zum Trinken freigeben ist oder nicht.
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