21.08.2009
Kühlungsborn – Was tun, wenn kein Badewetter ist?
Da fährt man mit der ganzen Familie an die Ostsee, hat sich eine Ferienwohnung in Kühlungsborn gemietet, um einen tollen Badeurlaub zu verbringen und dann das: Regenwetter, die Sonne scheint nicht, es ist zu kalt. Was tun? In und um Kühlungsborn gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die einen Urlaub auch dann lohnend machen, wenn das Wetter nicht mitspielt.
Aus der bewegten Geschichte von Kühlungsborn sind beispielsweise einige Relikte erhalten, die bezeugen, dass Kühlungsborn nicht immer eine Stadt war, sondern einst aus drei konkurrierenden Orten bestand. Zu ihnen gehören die beiden Konzertgärten Ost und West sowie die beiden Seebrücken. Doch auch für Kirchenfans gibt es etwas zu sehen. Zum einen die evangelische Kirche, die in den Jahren zwischen 1211 und 1219 errichtet wurde und zum anderen die katholische Kirche, die erst in diesem Jahrtausend fertig gestellt und geweiht wurde.
Nahe der Seebrücke gibt es ein Stück DDR-Geschichte zu sehen: Ein Grenzturm blieb dort erhalten, einer von dreien der ehemals 70 Türme an der innerdeutschen Grenze. Da die Statik des Turmes noch gesichert werden muss, ist er zurzeit nur zu bestimmten Anlässen geöffnet und zugänglich.
Anfang des neuen Jahrtausends entstand auch der Kühlungsborner Yachthafen, der heute eine beliebte Meile ist, die zum Bummeln und Flanieren einlädt. Hier gibt es neben zahlreichen Geschäften und Restaurants natürlich auch die Boote zu bestaunen, die im Hafen angelegt haben.
Wem das alles nicht reicht, der kann mit der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit, dem Molli, ein wenig die Gegend erkunden. Die beliebte Bäderbahn mit der historischen Dampflok fährt über Heiligendamm bis nach Bad Doberan. Hier gibt es neben dem berühmten Münster unter anderem auch das Stadt- und Bädermuseum. Es zeigt Exponate aus der Stadtgeschichte Bad Doberans und aus der Entwicklung der Bäderbewegung in Heiligendamm.
Außerhalb der direkten Umgebung Kühlungsborns gibt es auch viel zu sehen. Da sind natürlich die Hansestädte Rostock, Wismar, Greifswald und Stralsund erwähnenswert. Sie alle sind Zeugnisse einer Zeit, in der die Ostsee das Handelszentrum Europas darstellte. Der Strand von Warnemünde bei Rostock, die Speicherstadt von Wismar, der Dom in Greifswald und das Meeresmuseum in Stralsund sind nur einige sehenswerte Dinge, die einen verregneten Urlaub an der Ostseeküste verschönern können.
Darüber hinaus hat Mecklenburg/Vorpommern auch die größte deutsche Insel, nämlich Rügen zu bieten. Doch auch die kleineren Inseln wie Usedom und Hiddensee oder auch die Halbinsel Darß haben viel zu bieten. Alle sind dank der Lebensader durch MV, die Autobahn A20 schnell und günstig erreichbar.
Mit dem Kübomare wird übrigens im September ein Badeparadies eröffnet, mit dem es möglich wird, das gesamte Jahr über im Ostseewasser zu baden.
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