23.11.2009
Palast von Knossos – die Hauptattraktion auf Kreta
Die wohl bekannteste archäologische Ausgrabungsstätte auf Kreta ist der Palast von Knossos. Das gesamte Areal auf dem Knossos liegt umfasst ca. 22000 Quadratmeter, wo in der Blütezeit der Stadt bis zu 50000 Einwohner lebten. In der Mitte des Palastes liegt ein zentraler Hof, innerhalb des Palastes befinden sich verschiedene Vorratsräume, Werkstätten, Wohnräume sowie Treppen und Gänge. Was man jedoch nicht im Palast findet sind sanitäre Anlagen.
Knossos war in der minoischen Zeit das Zentrum auf Kreta. Nachdem die Ruinen unter einem Hügel von Schutt und Geröll von einem Händler gefunden wurden, der wahrscheinlich nicht wusste was er dort ausgrub, versuchte Heinrich Schliemann das Gelände zu erwerben und eine Genehmigung für Ausgrabungen zu erhalten was jedoch nicht gelang.
Letztendlich fing der englische Archäologe, Arthur Evans, 1900 mit den Ausgrabungen und der Restauration an. Die eingestürzten Decken sowie viele Säulen aus Holz wurden mit Hilfe von Beton, Gips und Farbe restauriert. Die Ausgrabungen wurden jedoch stark nach der Vorstellung von Evans restauriert was dazuführte dass neue Treppenaufgänge entstanden sowie dass alles bunt angemalt wurde.
Die archäologischen Reste die von Knossos übrig geblieben sind haben fast tausend Jahre überlebt, doch die vielen Urlauber auf Kreta die jedes Jahr die Ausgrabungsstätte besuchen, zertreten die Reste der Ausgrabung immer mehr, was dazu führt dass an dieser Ausgrabungsstätte immer mehr Restaurierungsarbeiten nötig sind. Aus diesem Grund wollten Experten dass die Ruinen für Besucher geschlossen werden, was jedoch zu erheblichen finanziellen Einbußen führen würde.
Um die archäologischen Überreste zu schützen sollen deshalb Holzstege gebaut werden, über die die Besucher laufen können um den Palast zu erkunden, dadurch sind jedoch nicht mehr alle Teile des Palasts zugänglich.
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