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Afghanistan

Afghanistan ist den meisten zurzeit wohl aus der Kriegsberichterstattung in den täglichen Nachrichten bekannt. Die wenigsten denken wohl im Augenblick an Tourismus in Afghanistan.

Doch allen Kriegswirren zum Trotz nimmt der Tourismus in Afghanistan Gestalt an. Einige Gebiete, vor allem in der Hauptstadt Kabul können nun bereist werden. Dieses Land hat wirklich einiges für Touristen zu bieten.
Das Gebiet Bamiyan zum Beispiel, welches sich nahe der Hauptstadt Kabul befindet ist eine echte Entdeckung für historisch Interessierte. Bamiyan liegt 2500 m über dem Meeresspiegel und bildete in der Antike das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Afghanistans. Über geblieben vom einstigen Glanz sind riesige, in den Fels gehauene Buddha-Statuen. Sie zeugen noch heute von einer lang vergangenen Zeit religiöser Offenheit.

Im 9. Jahrhundert fiel Barmiyan den muslimischen Eroberern in die Hände.
Im Jahr 1221 wurde Bamiyan schließlich von einem der Enkelsöhne des gefürchteten Dschingis Khan zerstört. Die imposanten Ruinen der Stadt, die auf dem Berg Share Gholghola liegen können noch heute von Besuchern bestaunt werden und vermitteln eine Idee von dem einstigen Glanz der Stadt.
Aber auch Naturdenkmal erwarten den Touristen bei einem Besuch in Afghanistan. Hier seien nur der berühmte Hindukush, mit seinen bizarren Bergformationen und die südliche Wüste erwähnt. Sie haben schon Reisende wie Marco Polo fasziniert.
Vielleicht das faszinierendste Naturdenkmal dass, den Tourismus in Afghanistan so lohnend macht, ist der See Amir. Der klare, tiefblaue See ist mitten in den Bergen auf einer Höhe von knapp 3000 m gelegen. Von Bamiyan sind es bis dort etwa 75 km.

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